Filme teil 1 in Kassel gedreht

„DAS STAHLTIER“ v. Willy Zielke war 1935 eine Auftragsarbeit der Reichsregierung zum 100.Jubiläum
der Deutschen Reichsbahn. Beim Lokomotivbauer
HENSCHEL wurde u.a. gedreht.Siehe die Abbildung
vom Haupteingang am Holländischen Platz, wie die Arbeiter gerade zur Arbeit kommen. Auf einem Waggon
ist u.a. der Name
„KASSEL“ zu lesen (eine damalige Typenbezeichnung) und im Film bekommt ein Ganove
von einem Bahnbediensteten gesagt: „Laß dich nie wieder in
Kassel blicken“ !!!

Unter der Regie von Georg Jacoby drehte die bis heute bekannteste deutsche Filmschauspielerin
MARIA-MAGDALENE von LOSCH mit ihrer Schwester Charlotte
1923 den ersten STUMMFILM ihrer Karriere in Kassel Wilhelmshöhe .
Der Titel:
„DER KLEINE NAPOLEON“ oder „SO SIND DIE MÄNNER“.
Nur 6 Jahre später wurde sie durch den Film
„Der blaue Engel“ weltberühmt als MARLENE DIETRICH !

Vergleichsfotos von 1923 und 2015.Die rote Sandsteintreppe mit dem schlafenden Löwen und wie die Reiterei durch den linken Torbogen
des Schlosses galoppiert sowie dem Soldaten auf dem Podest. Ich habe sogar die Steine des Torbogens gezählt.
Es ist noch alles genauso wie vor 92 Jahren

Ein Soldat reitet im Film am APOLLO-BRUNNEN durch den RENTHOF vorbei.
Die Kasseler Post schrieb 1923 u.a.“Wenn die Dreharbeiten abends beendet waren, besuchte man das
Gasthaus LEDDERHOSE am Mulang um einen kräftigen Schluck zu nehmen“.

Der HNA Dauerserie „Blick zurück“ entnehmen wir, dass 1919/20 eine „HERKULES Filmgesellschaft mbH“ in Kassel gegründet wurde.

Der Kultfilm von Kassel - ROSEN FÜR DEN STAATSANWALT 1959

Am 11. April 1921 war im

„CASSELER TAGEBLATT“

zu lesen, dass im K.d.W.
(Kino des Westens) das Erstlingswerk
„WEIB“
geladenen Gästen

vorgeführt wurde.

Es handelte sich um eine

Bauernkomödie in 6 Akten,
gedreht mit Schauspielern der
Staatlichen Schauspiele
und des Residenztheaters


1919 war zu diesem Zweck

die Herkules-Film-GmbH

gegründet worden.

Gesellschafter waren u.a.
Heinrich Löwe, Direktor der

„HASSIA-LICHTSPIELE“
(Untere Königsstrasse 79)
sowie Kaufmann Hermann Kölsch. (Noch heute ist das

CAPITOL/CINEPLEX Kino

in der Wilhelmstr. im Besitz der Familie Kölsch).

Im ehemaligen Offizierscasino
der Garde du-Corps-Kaserne
wurden die Innenaufnahmen gedreht, aber auch in der Schwalm, am Kasseler Karlshospital und in und am
Wilhelmshöher Kurhaus.

 

Im März 1920 waren alle drei
Filme fertiggestellt u. wurden
intern vorgeführt:

Eine GROTESKE, eine
Detektivgeschichte
„SCHWARZE KASSETTE“ und das Filmdrama„WEIB“.

Die Herkules-Film-GmbH
existierte nur wenige Jahre.
Die drei Filme wurden auch
überregional gezeigt und so
drang Kasseler Lokalkolorit
auch in andere Städte Deutschland.

 

Uraufführungsplakat - 1959

2005 war ich von der
Vertretung der
hess.Landesregierung nach Berlin eingeladen worden zum Thema
„Kassel als Filmstadt“.
Dort traf ich auch
Walter Giller u. erhielt
auf das Filmprogramm

ein Autogramm.
Ebenfalls übergab er
mir eine eigene
Autogrammkarte.

Blumenhaus RENNEN Am Ständeplatz/Ecke Fünffensterstrasse

Bahnhofsvorplatz-Hindergrund ist
CL Bergmann/Elektrogrosshandel

Wintershall Gebäude

Kassel-Friedr.Ebert-Str.160

„Rudi Kleinschmidt“ alias Walter Giller verkauft an der Ecke Kurfürstenstr./Ecke Bürgermeister Brunner Str. Spielkarten
im Hintergrund der Kasseler Hauptbahnhof

Blumenhaus
Schade/Wiederhold
Wilhelmstrasse

Florentiner Platz - Neue Fahrt

Im Hintergrund MÖBEL
MALUVIUS - Wolfsschlucht

Dr. Schramm(Martin Held) u. seine Frau(Camilla Spira) sind zufällig vor Ort, und
Dr.Schramm macht einen verwirrten Eindruck als er dem Strassenhändler gegenüber steht,
weil er in ihm den durch ihn zum Tode verurteilten Soldaten Kleinschmidt erkennt.

Dr. Schramm kauft sich heimlich die Deutsche Soldatenzeitung am Kiosk vor dem Kasseler Rathaus.
(Der Kiosk existiert auch heute noch-2015)
Dr. Schramm u. Kleinschmidt stossen per Zufall aneinander, erkennen sich aber noch nicht

Durch eine Intrige v. Dr. Schramm wird Händler Kleinschmidt der Verkauf von Schlipsen in der Kasseler Treppenstr. vor dem EAM Gebäude untersagt

Treppe u. Wendeltreppen im Rathaus -

Statistin
Ulrike

Schüssler
u. ihre Freundin

erhielten
1 Tafel
Schokolade

Frankfurter Str.

Das Eisengitter damals & heute

Rathausflur damals & heute

Aufgangstreppe/Rathaus

Frankfurter Str.

Erstaufführung - DDR

Wiederaufführung - DDR

Progress Filmprogramm/DDR

NFP Programm - BRD