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Als sensationell ist das Werkstatthandbuch mit der Bezeichnung „COPIA“ von Hubert Blessing zu bewerten.

Als 28 jähriger hat er mit seinen Eintragungen 1851 begonnen und nur 1 Jahr vor seinem Tod 1866 abgebrochen.
Die von ihm gebauten
Walzenorchestrione hat er vom ersten bis zum letzten Stück mit
„HB-01“ bis „HB –141“ in diesem Buch dokumentiert.
Ebenso seine Kontakte zu Kunden u. Zulieferfirmen in Freiburg, Triberg, Neudingen,

Villingen, Duffner-Schonenbach,Imhof u. Mukle-London, Birmingham, Winterhalter-St. Petersburg, Schönenbach-Odessa Rom u.v.a.

Überwiegend mit Preisangaben der Orchestrione, Kostenaufteilung für Einzelteile,
 Hinweise auf die Besetzungen/Clavisse der Orchestrione mittels Notenlinien u.v.v.m.

 

Zwischen seinem 28. u.43 Lebensjahr hat er 141 Orchestrione gebaut !!! ???

Durchschnittlich 10 Orchestrione pro Jahr zu bauen, grenz an ein Wunder !

 

In einer anderen Blessing Biografie wird ihm u.a. bescheinigt, dass er als ein „Einmannbetrieb“

mehr Instrumente hergestellt hat,als die anderen Mitbewerber in seiner Region zusammen.

Eine unglaubliche Fundgrube hinsichtlich seiner Schaffenskraft und der allgemeinen
Situation der Orchestrionwerke-Industrie  im Schwarzwald !
Diese Zusammenfassung von 200 Seiten habe ich in den 80er Jahren in
Moskau entdeckt.

Das Buch sollte in keiner Bibliothek, bei keinem traditionsbewussten Unterkirnacher oder Vöhrenbacher fehlen, insbesondere die Gemeinde– bzw. Stadtverwaltungen sollten dieses unglaubliche Nachschlagwerk von 200 Seiten aus historischen Gründen für Ihr Stadtmuseum bzw. Stadtarchiv erwerben.

Preis: VB